• SAR

Meine Ukulelen - Überblick

Ich habe schon davon geschrieben, dass viele Menschen einer Sammelleidenschaft für Ukulelen unterliegen. Dabei häufen sich schnell große Mengen von Instrumenten an, die klanglich vielleicht gar nicht so unterschiedlich sind, dafür aber sehr unterschiedlich aussehen.




Grundsätzlich spricht natürlich nichts dagegen, sehr viele Ukulelen zu besitzen. Und vermutlich ist es sogar sinnvoll, mehr als eine Ukulele zu besitzen - zu unterschiedlich sind die Klangcharakteristika. Und vor allem High-G und Low-G fordern einen ja schon regelrecht dazu auf, eben mindestens zwei Ukulelen zu besitzen. Dazu die verschiedenen Größen, Hölzer, Formen etc.

Kurz und gut: natürlich habe auch ich mehrere Instrumente. Ich habe aber versucht in meiner kleinen (!) Sammlung wirklich nur sehr unterschiedliche Instrumente zu vereinen. Momentan sind es sechs Ukulelen. Irgendwann wird vielleicht eine siebte dazu kommen - wer weiß. In der nächsten Zeit möchte ich sie hier vorstellen.


Einen Überblick gibt es schon jetzt:


  1. Meine Kanile'a 5-String mit der Typenbezeichnung K-1 T5 Natural ist gewissermaßen das Prunkstück der Sammlung: eine massive Koa--Tenor-Ukulele ohne irgendwelche Verzierungen (Rosette oder Bindung) von einer der großen hawaiianischen Ukulelenfirmen: warmer Klang, kein optisches Ping-Pling. Sehr schönes Instrument.

  2. Auch aus massivem Koa ist meine einzige Sopran-Ukulele: eine KSM-00 in der Silver Edition - also ein etwas gepimptes (und in dieser Ausführung nur in limitierter Stückzahl gefertigtes) Sondermodell des Sopran-Klassikers von Koaloha. Sie vereint all das, was diesen hawaiianischen Ukulelenbauer ausmacht: einen super klaren, punchy Sound, das charakteristische Schalloch, das besondere Bracing. 12 Bünde purer Ukulelengenuss.

  3. Weil ich den Koaloha-Sound so sehr schätze habe ich mir auch eine Concept-Ukulele von diesem Hersteller zugelegt. Und weil ich eine Ukulele mit Fichtendecke wollte, habe ich dabei auf die Opio-Linie von Koaloha zurückgegriffen. Die Instrumente sind deutlich günstiger, weil sie nicht direkt auf Hawaii gefertigt werden, verwenden andere Hölzer als Koa und klingen - das ist das Gute - fast genau so, wie eine Koaloha eben klingen soll. Da auch die Verarbeitungsqualität sehr gut ist, kann man den Kauf einer Opio nur wärmstens empfehlen. Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis wird man nur schwer finden.

  4. Von außen sieht sie aufgrund ihrer Gesamtlänge wie eine Concert aus, sie klingt aber wie eine Tenor und spielt sich aufgrund der Tenormensur auch so: die Tiny Tenor von Romero Creations. Aufgrund dieser Anlage ist die TT ein sehr besonderes Modell, das es in dieser Form nur von Romero Creations gibt. Ich habe mich für ein Modell aus Mango-Holz entschieden: der Klang ist dadurch etwas voller und frischer als bei einer Koa-Ukulele. Sie spielt sich aufgrund der flachen Saitenlage sehr schön, ist aufgrund der geringeren Größe sehr transportabel und sieht durch das sehe besonders gemaserte Holz superindividuell aus.

  5. Meine "Outdoor"-Ukulele ist etwas ganz besonderes: ein Instrument aus Carbon, das nicht einmal dann zerbricht, wenn man mit einem Auto darüber fährt. Die Klos-Full-Carbon-Tenor-Ukulele ist immer in guter Form, leidet nicht unter Temperaturschwankungen, kann auch im überhitzten Kofferraum liegen, nimmt keinen Schaden, wenn sie in die Badewanne fällt. Und sie klingt eben überhaupt nicht nach "Plastik", sondern kann mit sehr guten Holz-Ukulelen mithalten.

  6. Gewissermaßen ihr Vorgänger in meiner Sammlung ist eine Flea-Concert-Ukulele, deren Korpus aus ABS-Kunststoff mit einer Fiberglasverstärkung besteht. Die Decke ist aus Fichte und bei meinem Modell in einem satten Gelb gehalten: Banana heißt das Modell, das eine meiner ersten Ukulelen war und aus diesem Grund bisher auch noch nicht ausgetauscht wurde.

Soweit die Übersicht. In der nächsten Zeit werde ich jede dieser Ukulelen mit Bildern und Klangbeispielen vorstellen. Für mich ist es eine sehr ausgewogene, schöne Sammlung. Und natürlich gibt es noch viele andere Instrumente, die ich auch reizvoll fände. Wirklich fehlen tut mir aber nur noch ein Modell: eine Sopran Longneck Ukulele. Mal sehen. ob eine solche irgendwann den Weg zu mir finden wird.



16 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen
KONTAKT

Struvestraße 1a

25524 Itzehoe

​​

Tel.: +49 (0) 4821 893397

Fax.: +49 (0) 176 64922227

iz-uke@mail.de

  • Schwarzes Facebook-Symbol
  • Schwarzes Instagram-Symbol
  • Soundcloud Social Icon

© 2020 Stephan A Reinke